„Wir müssen Erinnern, damit wir nie vergessen!“

Philip Bialowitz, jüdischer Widerstandskämpfer und Aufständischer im Vernichtungslager Sobibor als Gast der Berliner VVN-BdA beim „Tag der Mahnung“am 8. September 2013 in Berlin (Tempelhofer Feld)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 14.Oktober 1943, kurz vor dem Ausbruch des Aufstandes und des Massenfluchtversuchs aus dem deutschen Vernichtungslager Sobibor, riefen die Anführer des Aufstandes Leon Feldhendler (Rabinersohn aus Żółkiewka) und der sowjetische Kriegsgefangene Sascha Petscherski alle lebenden KZ-Häftlinge auf, dass sie, falls sie überleben, der Welt die Wahrheit über Sobibor verkünden.

Angesichts des Widererstarkens neofaschistischer Gruppen in ganz Europa, von Deutschland über Polen, bis Ungarn und Bulgarien, und der Leugnung des Holocaust selbst in jenen Ländern in denen er während der deutschen Besatzung stattfand kommt den noch lebenden Zeitzeugen eine herausragende Aufgabe zu. Die Berliner VVN-BdA möchte zum 70. Jahrestag bewaffneter Aufstände im Vernichtungslager Sobibor und Treblinka sowie dem Warschauer Ghetto an die jüdischen WiderstandskämpferInnen erinnern.

Programm-Flyer Besuch von Philip Bialowitz

Weiterführende Informationen:

Kamil Majchrzak: Wir müssen Erinnern, damit wir nie vergessen!

(antifa # September 2013)

Kamil Majchrzak: Würde und Widerstand – Der jüdische Beitrag zum Sieg über den Faschismus

(Broschüre zum Tag des Sieges am 9. Mai)

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